Warnwesten für die Kinder der Jung-Stilling Grundschule Siegen

NEVIO Healthcare sponsort Warnwesten für die Aktion Saubere Landschaft in Siegen und unterstützt das neue Umweltkonzept der Grundschule  - Siegen, April 2019

Fit für Aktion Saubere Landschaft in Siegen - Kinder der Jung-Stilling Schule Siegen wurden ausgestattet mit Warnwesten von NEVIO
Fit für Aktion Saubere Landschaft in Siegen - Kinder der Jung-Stilling Schule Siegen wurden ausgestattet mit Warnwesten von NEVIO

Jung-Stillig-Schule Siegen: Wir leben den Umweltschutz!

 

 

 

Dass besonders Kinder und Jugendliche für das Thema Umweltbewusstsein und Klimaschutz sensibilisiert werden können, zeigen die aktuellen „fridays-for-future“-Bewegungen. Klimaschutz ist notwendig, um den Kindern die Umwelt und eine Zukunft zu sichern. Und dafür ist man nie zu jung.

 

 

Die Jung-Stilling Grundschule Siegen hat Ende letzten Jahres begonnen die Schüler und Schülerinnen für mehr Umweltschutz zu sensibilisieren und gemeinsam mit den Kids und Eltern viele großartige Ideen entwickelt. „Das Thema der Mülltrennung ist nur eine Komponente unseres neuen, sehr umfangreichen Umweltkonzeptes“, sagt Ko-Rektorin, N. Melcher. „Wir beschäftigen uns auch mit den Fragen „Was sind Rohstoffe?“, „Wie kann ich diese verwerten?“ und ganz wichtig „Wie kann ich grundsätzlich (Plastik-)Müll vermeiden“!

 

 

Was mit einem Brief der Klasse 4a an die Stadtverwaltung mit der Bitte nach Mülltrennungsbehältern begann und mit einemIdeen-Aufruf an die Schüler fortgesetzt wurde, hat sich mittlerweile in neuen Grundsätzen für den Umweltschutz an der Schule verankert. Dabei haben die Klassen selbst einiges an Engagement gezeigt.

 

 

Die Klassen sind von der Stadt Siegen nun mit drei verschiedenfarbigen Mülleimern ausgestattet worden, so dass der Müll (Papier, Plastik und Restmüll) jetzt getrennt wird.

 

 

 

Das Schulmilchprogramm, das in den vergangenen Monaten stark in die Kritik geraten war, wurde u.a. auch wegen der großen Menge an Müll aufgegeben. Stattdessen wird inzwischen jede Klasse mit Wasser aus Glasflaschen im Kontext einer Kooperation mit dem Unternehmen "57Wasser" ausgestattet.

 

 

 

Sehr innovativ und wohl einzigartig greifen die Bemühungen in die Lehrmittelversorgung ein. Schulbestellungen werden künftig auch nach Umweltaspekten ausgewählt (Schnellhefter aus Pappe, Buntstifte ohne Lackierung, etc…). Eltern werden aufgerufen, diese Punkte ebenfalls bei der Materialbesorgung zu berücksichtigen. Nicht jedes Heft benötigt einen eigenen Plastikumschlag.

 

 

Eltern haben sich hier mit weiteren guten Ideen wie zum Beispiel einem Umschlagpool oder Heftepool für übriggebliebene und noch brauchbare Materialien am Ende eines jeweiligen Schuljahres eingebracht.

 

 

Ein weiterer Punkt in Sachen Umweltschutz ist die Sammlung recycelbarer Materialien. Dafür wurden im Foyer Behälter aufgestellt, in die die Kinder Korken, alte CD`s, DVD`s und Handys, Batterien, Aluminiumdeckel von Joghurtbechern, Druckerpatronen und Flaschendeckel aus Plastik (www.deckel-gegen-polio.de ) sammeln. Neben dem Umweltschutz gibt es für manche Sammlungen einen kleinen Erlös, der wiederrum den Kindern zugutekommt oder, wie bei der Sammlung der Flaschendeckel, Polioimpfungen finanziert.Klar, dass sich die Schüler auch aktiv an der baldigen Aktion Saubere Landschaft der Stadt Siegen beteiligen werden.


Besonders Mitmachaktionen schärfen Kinder ihr Verantwortungsbewusstsein für Umwelt, Natur und Klima. Wer die Mengen an Müll am Straßenrand selbst beseitigt denkt in Zukunft anders. Selbst Anpacken bewirkt eine positive Umwelteinstellung. „In den letzten Jahren war diese Aktion nur eingeschränkt möglich, da unsere Kinder nicht ausreichend sichere Hilfsmittel zur Verfügung hatten,“ so Frau P. Dors, Rektorin. „Dank der Stadt Siegen, der JS Förderverein und zwei weiteren Sponsoren (connecT SYSTEMHAUS AG, NEVIO Healthcare GmbH) können wir jetzt auch gefahrlos unsere Schulumgebung sauber halten. Wir haben nun ausreichend Müllzangen und Warnwesten vor Ort.“

 

 

 

Die Motivation und der Aktivismus sind groß, denn die Ideen werden angenommen, umgesetzt und der Erfolg ist sichtbar: Die Wertstoff-Container mussten bereits am 3. Tag nach dem Platzieren komplett geleert werden.